Südafrika · Gesundheit
South African Network of People who Use Drugs
Nationale Nichtregierungsorganisation. Sitz: Südafrika. Aktiv mindestens seit 2021. Hauptsektor: Gesundheit.
SANPUD wurde 2018 gegründet, um die Stimmen von Menschen, die Drogen konsumieren, lokal, regional und international zu vertreten. SANPUD wirbt global Mittel und Unterstützung ein und sorgt dafür, dass lokale Netzwerke von Drogen konsumierenden Menschen als Ressourcen dienen und in allen Angelegenheiten, die ihr Leben betreffen, vertreten sind. SANPUD unterstützt und fördert das Prinzip „Nichts über uns ohne uns.“ SANPUD setzt sich für einen Umgang mit Drogenkonsum ein, der die Rechte aller Menschen achtet und den Standards und Anforderungen der südafrikanischen Verfassung entspricht. SANPUD glaubt an das Prinzip der Gleichberechtigung und fördert es und erkennt an, dass aktiv daran gearbeitet werden muss, die historischen Auswirkungen und die heutige Realität von strukturellem Rassismus und Ausgrenzung zu überwinden. SANPUD ist Mitglied des Internationalen Netzwerks von Menschen, die Drogen konsumieren. SANPUD ist eine eingetragene gemeinnützige Organisation (NPO-213-268) SANPUD ist eine eingetragene Organisation des öffentlichen Nutzens (9592690185) Vision: SANPUD stellt sich eine Welt vor, in der: 1. alle Menschen in der Lage sind und befähigt werden, gut informierte, bewusste, selbstbestimmte Entscheidungen über ihren Körper zu treffen, ohne kriminalisiert, stigmatisiert oder ausgeschlossen zu werden; 2. eine Drogenpolitik besteht, die die Unterdrückung, Marginalisierung und wirtschaftliche Ausgrenzung von Menschen, einschließlich derjenigen, die Drogen konsumieren, nicht fortschreibt 3. die Reaktion auf Drogenkonsum, Lebensstile oder Identität keinen Schaden vergrößert, den Zugang der Menschen zu Bildung, wirtschaftlichen Chancen, Dienstleistungen und Medikamenten nicht einschränkt und ihre Selbstbestimmung nicht begrenzt. Ziel: Ein Südafrika, in dem die Drogenpolitik mit unserer Verfassung übereinstimmt. Ein Land, in dem Menschen, die Drogen konsumieren, nicht mehr kriminalisiert werden und dieselben Rechte genießen, die allen Südafrikanern garantiert sind. Ziele: 1. Eine legitime, koordinierte und gemeinsame Stimme für Menschen, die Drogen konsumieren, zu unterstützen und zu etablieren und ihre Beteiligung an der Entwicklung von Politik, Gesetzgebung und Forschung sicherzustellen. 2. Die Gründung und Stärkung von von Peers geleiteten regionalen Netzwerken zu erleichtern, die sich auf kommunaler, metropolitaner und provinzieller Ebene für die Rechte und angemessene Reaktionen auf Menschen, die Drogen konsumieren, einsetzen. 3. Dazu beizutragen, die stigmatisierenden und ungenauen Narrative abzubauen, die den Diskurs über Drogenkonsum und den Umgang mit Menschen, die Drogen konsumieren, beherrschen. 4. Für Schadensminderungsdienste, Interventionen und Ansätze für Menschen, die Drogen konsumieren, als Standardreaktion im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im gesamten Strafjustizsystem für Menschen, die Drogen injizieren, einzutreten. 5. Sich auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene für die Rechte von Menschen, die Drogen konsumieren, einzusetzen. 6. Partnerschaften, Kooperationen und Projekte mit Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Regierung aufzubauen, die Menschen, die Drogen konsumieren, zugutekommen. 7. Gesellschaft sowie nationale und regionale Regierungen für vermeidbare Schäden zur Rechenschaft zu ziehen, die Menschen, die Drogen konsumieren, durch aktuelle Politiken und gesetzliche Rahmenbedingungen zugefügt werden. Aktivitäten: 1. Mit bestehenden Netzwerken zusammenzuarbeiten, um Leitlinien, Grundsätze und Positionen zu entwickeln, die Zweck, Rolle und Aktivitäten lokaler Netzwerke von Menschen, die Drogen konsumieren, informieren. 2. Bestehende Beziehungen zur Nationalregierung, zur Central Drug Authority, zu akademischen Einrichtungen und zu nationalen Akteuren zu stärken und auszubauen. 3. Unterstützung für wirksame Drogenpolitik, Schadensminderung und die Entkriminalisierung von Menschen, die Drogen konsumieren, zu gewinnen. 4. Sich dafür einzusetzen und sicherzustellen, dass Menschen, die Drogen konsumieren, an der Entwicklung von Politiken, Gesetzen und Interventionen beteiligt werden, die sie betreffen. Dies entspricht dem Prinzip „nichts über uns ohne uns“ 5. Ressourcen für die lokalen Netzwerke zu identifizieren und zu sichern und sie zu befähigen, erfolgreich Mittel von Geldgebern zu beantragen. 6. Absichtserklärungen und Kooperationsvereinbarungen mit geeigneten und unterstützenden Organisationen auf nationaler Ebene zu entwickeln und abzuschließen. 7. SANPUD wird Organisationen, die Dienstleistungen für Menschen, die Drogen konsumieren, erbringen, zur Rechenschaft ziehen. SANPUD wird sicherstellen, dass Menschen mit Würde behandelt werden, ihre Privilegien und Rechte erhalten und nicht falsch dargestellt oder ausgeschlossen werden. 8. Sicherstellen, dass angemessene Fähigkeiten übertragen oder entwickelt werden, damit die Netzwerke zu unabhängigem Arbeiten übergehen können, einschließlich Verwaltung, Management, Planung und Forschung. 9. Relevante, genaue und wertvolle Forschung zu konzipieren und durchzuführen, um Politik, Strategien und Interventionen zu informieren. 10. Die Forschungs- und Advocacy-Agenda zu nutzen, um Anstrengungen zu bündeln und den Prozessen und Aktivitäten während der frühen Entwicklungsphase der Netzwerke von Menschen, die Drogen konsumieren, Struktur zu geben.
Maschinelle Übersetzung · Originaltext
SANPUD was established in 2018 to represent the voices of people who use drugs locally, regionally and internationally. SANPUD sources funding and support globally and ensures that local networks of people who use drugs are resources and represented in all matters that impact on their lives. SANPUD supports and promotes the principle of “Nothing for us, without us.” SANPUD advocates for a response to the use of drugs that respects the rights of all people and meets the standrds and demands of the South African Constitution. SANPUD believes in and promotes the principle of equity, recognising that there must be an active effort to deconstruct the historical impact and the current reality of structural racism and exclusion. SANPUD is a member of the International Network of People Who Use Drugs. SANPUD is a registered non-profit organisation (NPO-213-268) SANPUD is a registered public penefit organistion (9592690185) Vision: SANPUD envisions a world where: 1. all people are able and empowered to make well-informed, conscious, autonomous decisions about their bodies, without being criminalised, stigmatised or excluded; 2. A drug policy landscape that does not perpetuate the oppression, marginalisation and economic exclusion of people, including those who use drugs 3. the response to drug use, lifestyles or identity does not increase harm, restrict people’s access to education, economic opportunity, services and medications or restrict their autonomy. Aim: A South Africa where drug policy aligns with our constitution. A country where people who use drugs are no longer criminalised, and enjoy the same rights guaranteed to all South Africans. Objectives: 1. To support and establish a legitimate, coordinated and collective voice for people who use drugs and ensure their participation in developing policies, legislation, and research. 2. To facilitate the establishment, capacitation of peer-led regional networks that advocate for the rights and appropriate responses to people who use drugs at community, metropolitan and provincial levels. 3. To contribute to dismantling the stigmatising and inaccurate narratives that dominate the discourse around drug use and the response to people who use drugs. 4. To advocate for harm reduction services, interventions and approaches for people who use drugs as the standard response in health and social services and across the criminal justice system for people who inject drugs. 5. To advocate for the rights of people who use drugs at the national, regional and international levels. 6. To establish partnerships, collaborations, and projects with business, civil society, and government to benefit people who use drugs. 7. To hold society and national and regional governments accountable for the preventable harms inflicted on people who use drugs due to current policies, legislative frameworks. Activities: 1. Work with the existing networks to develop guidelines, principles and positions to inform the purpose, role and activities of local people who use drugs networks. 2. Strengthen and expand existing relationships with National Government, the Central Drug Authority, academic institutions and national role-players. 3. Gain support for effective drug policies, harm reduction and the decriminalisation of people who use drugs. 4. Advocate for and ensure the involvement of people who use drugs in developing policies, laws, and interventions that impact people who use drugs. This aligns with the principle of “nothing about us, without us” 5. Identify and secure resources for the local networks and capacitate them to successfully apply for donor funds. 6. Develop and enter into memoranda of understanding and cooperation with appropriate and supportive organisations at a national level. 7. SANPUD will hold organisations providing services for people who use drugs accountable. SANPUD will ensure people are treated with dignity, afforded their privileges and rights, and not misrepresented or excluded. 8. Ensure that appropriate skills are transferred or developed to enable the networks to move towards independent operations, including administration, management, planning and research. 9. Design and conduct relevant, accurate, and valuable research to inform policy, strategies, and interventions. 10. Use the research and advocacy agenda to focus efforts and provide structure for the processes and activities during the early development of the people who use drugs networks.
- Aktiv mindestens seit
- 2021
Jahresabschlüsse
In unseren Quellen sind keine Abschlüsse verfügbar.
Ausgaben für gemeldete Projekte (IATI)
Nur die Projekte, die die Organisation bei IATI veröffentlicht: meist ein Teil der Gesamtausgaben (Median 14 % in unseren Prüfungen).
Länder mit bei IATI veröffentlichten Projekten
Anzahl der bei IATI veröffentlichten Aktivitäten, die das Land nennen, summiert über alle Jahre. Plattformen, die Mittel für andere Organisationen sammeln, veröffentlichen jedes kleine Projekt als eigene Aktivität. Jedes Land öffnet auf d-portal die Liste der Projekte dieser Organisation in diesem Land.
Bei IATI veröffentlichte Projekte (neueste und größte)
| Projekt | Land | Zeitraum | Ausgaben |
|---|---|---|---|
| Love Alliance programme | Südafrika | 2021–2025 laufend | 1,7 Mio. $ |
| Regional - Subregional activity | Südafrika | 2021–2025 laufend | 380.638 $ |
| South Africa Activity | Südafrika | 2021–2025 laufend | 365.967 $ |
Die Titel werden so angezeigt, wie die Organisation sie veröffentlicht hat, in der Originalsprache. Ausgaben = bei IATI gemeldete Auszahlungen und Ausgaben, in US$.
Amtliche Prüfungen
- Öffentliches Register
- NPO (Südafrika) 213-268 — bei IATI angegebene Nummer; dieses Register gehört nicht zu unseren Quellen für Abschlüsse
Fakten aus öffentlichen Registern und von Zertifizierungsstellen, kein Urteil über die Organisation; das Fehlen eines Siegels ist kein negatives Zeichen. Methodik
Zeitleiste
- Erste Veröffentlichung bei IATI
Kennungen
IATI (d-portal) · Wikidata · ZA-NPO 213-268